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Kapstadt, die Mutterstadt Südafrikas

Aufenthalt in Kapstadt – Südafrika

Kapstadt, die 350 Jahre alte Mutterstadt Südafrikas, besitzt eine der schönsten Umgebungen der Welt, die Sie garantiert ins Staunen und Schwärmen bringen wird. Die Symbiose aus Grossstadtflair und der bezaubernden Lage am Ozean sowie die Vielfalt der Nationen, das Nebeneinander der ersten und dritten Welt und das schöne sowie abwechslungsreiche Hinterland lasse keine Wünsche offen.

Berühmt ist Kapstadt vor allem durch den Tafelberg – das Wahrzeichen der Stadt. Er ist seit 1998 Teil des zum UNESCO Welterbe gehörenden Table-Mountain-Nationalparks: Dieses Naturschutzgebiet ersteckt sich bis an die Atlantikküste. Anmutige Täler, abenteuerliche Buchten, schroffe Klippen und attraktive Strände wie Camps Bay, Clifton und Bloubergstrand liefern Möglichkeiten für ausserordentliche Erlebnisse. Innerhalb des Parkareals befindet sich der Eingang zum Kap der Guten Hoffnung.

Die markante, plateau-förmige Oberfläche des Tafelberges dominiert zusammen mit dem Signal Hill, Lions Head und Devils Peak das gesamte Stadtbild und macht die Skyline weltweit so unverwechselbar. Kapstadt (afrikaans: Kaapstad, englisch: Cape Town und in der Bantusprach Xhosa: iKapa) ist nach Johannesburg und Durban die drittgrößte Stadt Südafrikas. Seit 2004 bildet sie den ausschließlichen Sitz des südafrikanischen Parlaments und ist die Hauptstadt der Provinz Western Cape. Der Tourismus ist einwichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt und die umliegenden Vororte.

Attraktionen

Mit exzellenten Restaurants, angesagten Clubs, gemütlichen Cafés und einer internationalen Kulturszene hat die Stadt alles, was man von einer Weltmetropole erwartet. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehören der Tafelberg (Table Mountain), die Victoria and Alfred Waterfront und der victorianische Teil des Hafens, der mit Boutiquen, Restaurants, Museen sowie dem Two Oceans Aquarium viel Abwechslung bietet.

In der Innenstadt befindet sich mit der Long Street eine Vergnügungsmeile der besonderen Art. Ein weiterer Touristenmagnet ist die ehemalige Gefängnisinsel Robben Island, auf der Nelson Mandela mehr als 30 Jahre gefangen war. Seit 1999 ist die Insel von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. Sie wurde von den Apartheid-Regierungen als Lager für politische Häftlinge verwendet. Viel besucht werden in den Sommermonaten die touristischen Vororte Camps Bay und Clifton, die zu den beliebtesten und meistbesuchten Stränden gehören und fast ausschließlich vom Tourismus leben. Die Strände von Blouberg und Muizenberg werden meist von Wassersportlern benutzt. An der Boulders Beach lässt sich eine Kolonie von etwas dreitausend Brillenpinguinen beobachten.

Zu erwähnen ist ausserdem der Botanische Garten Kirstenbosch am südlichen Fuss des Tafelbergs, einer der schönsten Gärten der Welt, welcher der Stadt im Jahr 1902 von Cecil Rhodes geschenkt wurde. Das Gelände wurde 1914 zu einem Botanischen Garten ernannt, um die einmalige Flora unter Schutz zu stellen und war der erste geschützte Garten dieser Art.

Ein unvergessliches Erlebnis und sicherlich ein Highlight stellt ein Besuch in einem Township dar. Man kann die Gegenwart nur verstehen, wenn man die Vergangenheit kennt. Derjenige, der sich die Mühe macht, sich etwas mit der Geschichte zu befassen, wird bei einem Besuch der Townships vieles besser verstehen können und deshalb mit anderen Augen sehen.

Kapstadt ist idealer Ausgangspunkt für Rundreisen im südlichen Afrika. So sind auch unsere Tourenanbieter Nomad Africa Tours & Safaris sowie Drifters Adventure Tours in Kapstadt stationiert. An freien Tagen sind Kurzaufenthalte z.B. zu den Cederberg Mountains oder entlang der wunderschönen Garden Route möglich.

Sport und Aktivitäten

Die atemberaubende natürliche Lage der Stadt bedeutet, dass Abenteuersportarten wie Bergsteigen, Wandern, Surfen, Wellenreiten und Radfahren sehr viele Anhänger haben. Es gibt mehrere Anbieter, die eine Reihe von Abenteuersportarten anbieten.

Von einer Moutainbike-Tour, Abseilen, Tauchen mit Haien, Fallschirmspringen, Bungee-Jumping, Wildwasser-Rafting bis zum so genannten Canyoning (örtlich auch als Kloofing bekannt). Ansonsten bestimmen die vier grossen Sportarten das Leben in Kapstadt: Rugby, Fußball, Kricket und Pferderennen. Ein Besuch einer solchen Veranstaltung ist sehr empfehlenswert.

Wenn Sie einen Sprachaufenthalt mit einer unserer Partnersprachschulen absolvieren, werden Sie regelmässig verschiedene dieser Aktivitäten erleben.

Geschichte

Das Gebiet, das heute als Kapstadt bekannt ist, war ursprünglich von den San und Khoikhoi besiedelt. In der Mother City hat 1652 das weiße Südafrika, angeführt durch den Holländers Jan van Riebeeck, angefangen einen Versorgungsposten, der als Stützpunkt für die Reise nach Indien diente, einzurichten.

Nach und nach vertrieben die Holländer die Ureinwohner, die bisher das Gebiet besiedelt hatten, und erbauten umgehend zu ihrem eigenen Schutz das Fort de Goede Hoop – das heutige Castle of Good Hope.

Da sich die Ureinwohner weigerten, mit den Eroberern Handel zu treiben und für sie zu arbeiten, fühlten sich diese gezwungen, Sklaven aus ihren Handelsgebieten in Madagaskar, Indien, Malaysia und Indonesien zu importieren. Da aber in der noch jungen Kolonie nicht nur ein Mangel an Arbeitskräften, sondern auch an Frauen herrschte, wurden die Sklavinnen in doppelter Hinsicht ausgebeutet. Die daraus resultierende Durchmischung von Europäern, importierten Sklaven und den afrikanischen Ureinwohnern ist der Ursprung der heutigen farbigen Bevölkerungsschicht.

1812 wurde das Land am Kap nach blutigen Auseinandersetzungen am Bloubergstrand zur britischen Kronkolonie. Zwischen 1870 und 1890 begann der Abbau von Diamanten und Gold auf dem Highveld im Inneren des Landes und veränderte Kapstadt schnell. Der Ort erlangte als größter Hafen des Landes Reichtum und Wohlstand.

Die Beulenpest im Jahr 1901 diente der damaligen Regierung der Kolonie als Vorwand, die Rassentrennung einzuführen. Die schwarze Bevölkerung wurde in umliegende Stadtrandgebiete abgeschoben. Aus diesen Siedlungen entwickelten sich später die Townships der sogenannten Cape Flats. 1948 gewann die National Party die Wahlen und führte daraufhin das Apartheid- System ein. Apartheid ist das einzige Wort der Sprache Afrikaans, das in der ganzen Welt bekannt ist und eine traurige Berühmtheit erlangte.

Nach Auffassung der UN-Generalversammlung wurde mit diesem Begriff ein Verbrechen bezeichnet. Die Rechte der schwarzen und farbigen Bevölkerung Kapstadts wurden systematisch beschnitten. Die weisse Regierung versuchte jahrzehntelang die schwarzen Elendssiedlungen zu entfernen, da diese als Ursprung für Widerstandbewegungen gegen das Apartheid-Regime angesehen wurden. Ein letzter Versuch wurde im Jahr 1986 unternommen, als etwa 70’000 Menschen zwangsumgesiedelt werden sollten und dabei Hunderte starben.

Da auch diese radikalen Massnahmen nicht zum gewünschten Erfolg führten, beugte sich die Regierung und begann die Lebensverhältnisse in den armen Vierteln zu verbessern. Am 11. Februar 1990, nur Stunden nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis, hielt Nelson Mandela seine erste öffentliche Rede, in der er den Beginn einer neuen Ära in Südafrika ankündigte. Kapstadt hat sich seit dem Ende der Apartheid grundlegend geändert.

Die Grundstückspreise entwickelten sich rasant, das Stadtzentrum ist sicherer geworden und viele Stadtviertel wurden mittels grosszügiger Sanierungsprogramme entwickelt. Trotzdem lebt die Mehrheit der Einwohner Kapstadts noch immer in denselben, nun nach Einkommen getrennten Stadtvierteln der Cape Flats und leidet nach wie vor unter denselben wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Problemen. Abgesehen von einer sich bildenden kleinen farbigen und schwarzen Oberschicht lassen die erhofften sozioökonomischen Verbesserungen auf sich warten. Mehr zur Geschichte und dem aktuellen Stand finden Sie bei den Informationen.

Weitere Infos

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Nachhaltigkeit

Unsere Tourenanbieter Nomad Africa Tours & Safaris sowie Drifters Adventure Tours verstehen unter dem Begriff Nachhaltigkeit den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen (beispielsweise vorbildliches Wasser- und Abfallprogramm) und einen respektvollen Umgang mit der Natur. Genau so wichtig ist die Schaffung von fairen Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeitenden. Zum ganzheitlichen Ansatz gehört auch die Wahl der richtigen Partner zur Durchführung der Touren. Diese stellen ebenfalls die persönliche Integrität gegenüber den Gästen sowie einen korrekten Umgang mit den Mitarbeitenden und der Umwelt in der Vordergrund.

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Touristenvisum und Reisepass Südafrika

Für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen wird ein Touristenvisum kostenlos bei der Ankunft in Südafrika ausgestellt (Reisen, Volontariat, Sprachaufenthalt). Für das Touristenvisum muss Ihr Reisepass noch mindestens 30 Tage über das Ausreisedatum hinaus gültig sein und mindestens zwei leere Seiten aufweisen. Da die Einreisebestimmungen jedoch laufend ändern, empfehlen wir Ihnen aus Sicherheitsgründen eine Passgültigkeit von sechs Monaten über das Ausreisedatum hinaus.

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Port Elizabeth «The Windy Town»

Die Küstenstadt Port Elizabeth wird von den einheimischen auch liebevoll «the windy town» genannt und steckt voller Kultur und Geschichte. Sie liegt am Ende der berühmten Garden Route an der Sunshine Coast, welche ihren Namen aufgrund der höchsten Anzahl Sonnenstunden pro Jahr in ganz Südafrika erhielt. Die Küstenlinie zeichnet sich durch kilometerlangen feinen Sandstrand mit riesigen Sanddünen, den warmen Indischen Ozean und den zahlreichen Fluss-Meeresarmen aus.

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Jeffreys Bay – Surferstadt an der Sunshine Coast Südafrika

Die wunderbare Küstenlinie liegt am warmen Indischen Ozean und wird so genannt, weil es mehr Sonnenstunden pro Jahr zu geniessen gibt als sonst irgendwo in Südafrika. Die Sunshine Coast offeriert mehr als 500 km feinen Sandstrand mit kleinen Fluss-Meeresarmen (Wakeboarding) und Regionen mit riesigen Sanddünen (Sandboarding). Jeffreys Bay ist der Ort, wo der warme Indische mit dem kalten Atlantischen Ozean zusammentrifft. Dies führt zu einzigartigen und vielfältigen Phänomenen des Meereslebens. Delfine und Wale führen zwischen Juli und September eine solche Show auf, dass einem der Atem stockt.

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